|
Geschichte der Gruppe Tennengau |
Überblick über alle Lager der Gruppe Tennengau
Gruppenleitung und Ausichtsrat seit der Gründung
Jugendleiter und Jugendführer seit der Gründung
1979
Einige engagierte Eltern zumeist aus den
Reihen des Kiwanis Club Hallein gründen die Pfadfindergruppe Tennengau. (Görtler,
Pfohl, Gernerth, Freylinger)
Die beiden Orte in denen Heimstunden stattfinden
sollen sind Hallein und Kuchl.
Die Patengruppe ist die Gruppe Salzburg 4 Mülln,
von wo auch einige Jugendführer zu unserer Gruppe stießen.
Die ersten Heimstunden beginnen im Gesellenheim
in Hallein am Schöndorferplatz und im Heimatmuseum in Kuchl.
Bei der Gruppengründung erschienen ca.
70 Kinder gleich in den ersten Heimstunden.
Die Gruppenführung wird von Elisabeth
Görtler und Roland Freylinger übernommen.
1980 Die ersten Sommerlager, Wichtel/Wölflinge und Späher/Guides wurden in Waidhofen an der Ybbs abgehalten.
1982
In Kuchl wird das alte Badehaus saniert
und zum Pfadfinderheim umgebaut.
Die Heimstunden in Hallein finden überall
in der ganzen Stadt verteilt statt:
Gesellenheim am Schöndorferplatz
bei Familie Auer am Dachboden
im Julius Raab Haus im Keller
bei Familie Eisenmann zu Hause
bei Familie Farkas im Keller
bei Familie Gernerth im Schloßgarten
in Gamp im Holzhaus hinter den Turnhallen
1983 Das erste Skilager findet auf der Wagrainer Skihütte der Pfadfindergruppe S 2 statt.
1984 Das erste Auslandslager wird von den Explorern
in Südfrankreich durchgeführt. (Christoph und Stefan Gernerth)
Der erste Bus (VW gelb) wird vom RaRotrupp
gekauft.
1985 Das erste
Späher/Guideslager findet
im Ausland statt.
(Dänemark mit 20.000 Pfadfindern)
Leitung: Roland Freylinger.
Lisl Görtler tritt als Gruppenführerin
zurück
1987 In Hallein wird,
nach einigen Jahren Heimstunden im alten Badehäuschen in Gamp, das ehemalige Umkleidehäuschen
des Salzbergwerk Hallein zum Heim umgebaut. Im länglichen Holzhaus
finden nun die Heimstunden statt.
Die Explorer veranstalten den ersten Flohmarkt
im Gewerkschaftshaus. (Hannes Farkas)
Christoph Gernerth steigt in die Gruppenleitung
ein, und führt nun mit Roland gemeinsam.
1988
Christoph Gernerth wird von Michael Farkas
in der Gruppenleitung abgelöst.
Der erste Flohmarkt zur Gruppenfinanzierung
wird veranstaltet.
Ein VW Bus weiß (Pafne Teuga) folgt dem
urigen RaRo Modell.
1989
Roland Freylinger tritt als Gruppenführer
zurück, Michael Farkas übernimmt alleine die Gruppenleitung.
Die erste Bergmesse in Kuchl Gasteig startet
das Pfadfinderjahr.
1990 Ein Mercedes Bus löst den VW ab. Die Bergmesse findet von nun ab am Schlenken statt.
1992 Der erste Pfadfinderball findet im Julius Raab Haus statt. Heidi Tömpe engagiert sich als Obfrau (1992 -1996)nicht nur beim Pfadfinderball, sondern vergrößert durch ein professionelles Flohmarktkonzept die Einnahmen der Gruppe deutlich.
1997 Ingrid Weißenbacher steigt in die
Gruppenleitung ein. Nach
12 Jahren werden die Angelegenheiten der "Girl
Scouts of Tennengau" wieder abgedeckt. Ein alter Feuerwehrbus wird angekauft.
Der Pfadfinderball entwickelt sich zum größten Ballereignis
im Tennengau und findet von nun ab in der Salzberghalle statt.
1998 Ein 32 Sitzer Omnibus wird angekauft.
1999 Die 20 Jahr Feier kann leider nur im trüben
Wetter stattfinden.
Ein Jubiläumslager wird von allen älteren
Sparten in Griechenland/ Insel Mykonos abgehalten (120 Personen)
2000 Wir dürfen erstmals seit 17 Jahren
unser Skilager nicht in der Wagrainer Hütte abhalten - als Alternative wird nun
nach Oberösterreich gefahren (Skigebiet Phyrn Eisenwurzn) . Der Ankauf des
Grundstückes in Hallein wird uns in Aussicht gestellt. In Kuchl laufen Verhandlungen mit dem Alpenverein und der Gemeinde, da ein neues Alpenvereinsheim direkt neben dem Pfadfinderheim oder angrenzend gebaut werden soll. Der 32er Bus wird gegen einen
63er Bus eingetauscht. Im Herbst entschließt sich die Gemeinde Kuchl eine großzügige Subvention auch den Pfadfindern zukommen zu lassen, so
dass das an das bisherige Pfadfinderheim angrenzende Gebäude dementsprechend für Pfadfinderzwecke adaptiert werden kann. Die ehemaligen
(selbstrenovierten) Pfadfinderräumlichkeiten fallen dem Alpenverein zu.
2001 Die Gruppenführung wird vergrößert: Christoph und Gabi Gernerth ergänzen das Team neben Ingrid Weißenbacher und Michael
Farkas. Das Heim Kuchl erstrahlt in neuem Glanz (siehe auch
Übernachtung) Die Unterstützung der Gemeinde Kuchl beim Umbau beträgt € 36.300.-. Die Gemeinde Hallein
verspricht€ 32.700.- zum Grundankauf in Gamp. Ein Fordbus (Modell 2000) wird
geleast, um die hohen Reparaturkosten für die alten 9 Sitzer Pfadfinderbusse
verschwinden zu lassen.
2002 Beim Sommerlager
in Griechenland erwartet uns ein eigenartiges Erlebnis mit der griechischen
Polizei. Der Anhänger für den großen Bus wird aufwendig restauriert und hält
nun den Pfadfinderbelastungen stand. Gabi Gernerth wechselt von der
Gruppenleitung zum Amt des Kassiers.
2003
Der Vorstand besteht aus Obfrau Anneliese Eßl, Kassierin Brigitte Brunner (Bixi)
undSchriftführer Michael Farkas, der gemeinsam mit Ingrid Weißenbacher und
Christoph Gernerth die Gruppe leitet. (=Gruppenleitung)
Der Balltermin wird vom Jänner in den Mai verschoben. Der13. Pfadfinderball wird
nun zum vorerst letzten Mal durchgeführt. Endlich kann nun das
Projekt Pfadfinderheim Hallein gestartet werden: Die Saline verkauft uns das
Grundstück in Hallein Gamp. Ende 2003 beginnen die Planungs und
Finanzierungsprojekte für dieses Heim. Nach
dem Vorbild der Rankweiler Pfadfinder starten wir mit dem Verkauf von
Pfadfinderbausteinen. Subventionszusagen der Gemeinde Hallein in Höhe von €
47.500.- erleichtern den Start zur Planungsphase.
2004 Der Vorstand wird neu gewählt und besteht nun aus Elternbeiratsvorsitzenden Christoph Gernerth, Kassierin Brigitte Brunner und Schriftführer Michael Farkas, der weiterhin gemeinsam mit Ingrid Weissenbacher die Gruppe leitet. Zur Finanzierung des Pfadfinderheimes in Hallein wird eine Bausteinaktion ins Leben gerufen, die gemeinsam mit Angespartem und einer Subvention der Landesregierung (90.000.- €) die Gesamtsumme von ca. 270.000.- € für Grund und Haus erbringen soll. Am Freitag, dem 5. November 2004 beginnen die Grabungsarbeiten für das Pfadfinderheim. Architekt Hobiger aus Hallein plante das Heim ganz nach den Erfordernissen der Pfadfindergruppe. Nach einer längeren Preisfindungsphase erhielt die Firma WIGO den Auftrag unser Heim zu errichten. Innerhalb eines Monats ist bereits der Rohbau fertiggestellt und über die Weihnachtsferien beginnen die Innenausbauarbeiten. Im Herbst wird ein Doppeldeckerbus angekauft! (Wahrscheinlich die einzige Gruppe mit einem 76 Sitzer Bus...)
2005 Gleich nach den Semesterferien ist das neue Pfadfinderheim in Hallein für den wöchentlichen Heimstundenbetrieb verwendbar. Die offizielle Eröffnung findet am 30. April statt. Wir dürfen bei der Eröffnung neben Bürgermeister Christian Stöckl auch unsere Landeshauptfrau Gabi Burgstaller begrüßen. Nach exakt 3 Monatiger Bauzeit (Grabungsarbeiten bis Einzug) konnte der Traum vom eigenen Pfadfinderheim ermöglicht werden. Die verschiedensten Aktionen dienen nun dem schnellen Rückzahlen noch offener Kredite bei der Raiffeisenbank Hallein.
2006 Mit maximaler Anstrengung arbeiten alle an den verschiedensten Aktionen, so dass mit Ball, Nikolausaktion, Flohmarkt und CD Verkauf alle Schulden bis Ende des Jahres getilgt werden konnten. Die Dientner Hütte wird gepachtet und soll der Gruppe als Ort der freundschaftlichen Begegnung dienen. Der Flohmarkt wird nun in der Berufsschule Hallein abgehalten, da der Lions Club Hallein beim Bürgermeister interveniert hat uns den Standort Salzberghalle nicht zu gewähren. Grund: unser Flohmarkt findet in zu kurzer Zeit vor dem Lions Flohmarkt statt (3 Wochen....) !!!unglaublich aber wahr!!!
2007 Die Gruppe Tennengau baut wieder. Da das Materiallager in der Seilbahnstation in Hallein abgerissen werden soll,gibt uns die Gemeinde Hallein eine Subvention von 15000.- Euro und mit einer kleinen Hilfe vom Land Salzburg (5000.- Euro) schaffen wir es einen 80m2 Lagerbau in der Ecke des Heimgrundes in Hallein zu errichten. (Hier hat sich besonders Stefan Gefahrt um Bauabwicklung und Projektion verdient gemacht.) Eine absolute Neuigkeit ist auch die Übersiedlung des Späher-Guides Sommerlagers vom (leider) regnerischen England ins sonnige Frankreich. Da die Internetprognosen für unsere Sommerlagerzeit sehr schlecht waren übersiedelten wir in genau 36 Stunden (Zeltabbau, Fahrt von 1400 km und Lageraufbau) von Mevagissey (Cornwall) nach Vallon Pont d'Arc (Südfrankreich)!
Thomas und Stefan Gefahrt helfen in der Gruppenleitung als Assistenten der Gruppenleitung mit. (Wahl im Juni 2007)
Da in der benachbarten Gemeinde Puch noch keine Pfadfindergruppe existiert, entschlossen wir uns nun auch dort Fuß zu fassen. In den ersten Heimstunden kamen dann auch ca. 50 Kinder, so dass wir guter Hoffnung sind auch hier eine Pfadfindergruppe etablieren zu können.
2008 Die Gruppe in Puch wächst und mit Ende des Schuljahres erscheinen bereits insgesamt 70 Kinder in den Pucher Heimstunden. Der Pucher Bürgermeister Helmut Klose sagt uns seine Unterstützung bei der Errichtung eines Pfadfinderheims zu (Die Gemeindevorstehung beschließt Geldmittel und Grundnutzung für ein Pfadfinderheim). Nun wird auch Kontakt zum Oberalmer Bürgermeister aufgenommen, um auch hier Mithilfe bei der Erichtung des Heimes zu erwirken.
Die Pfadfindergruppe Hallwang wird in den Verband "Pfadfindergruppe Tennengau" aufgenommen und im Sommer fahren bereits die ersten 8 Kinder der Gruppe Hallwang auf unser Sommerlager "Mykonos 2008" mit.
Die Gruppe Tennengau (mit den Standorten Hallein, Kuchl, Puch und Hallwang) hat nun insgesamt 320 Mitglieder.
2009 Das Pucher Heim wird durch die Fachhoschschule Kuchl geplant. Die Finanzierung wird zu je einem Drittel von der Gruppe, der Gemeinde und dem Land getragen. Der Pfadfinderbus findet einen großherzigen Pfadfindervater (Manfred Gschwandtner aus Hallwang), der alle Reparaturarbeiten angeht und den Doppeldeckerbus in einen hervorragenden technischen Zustand versetzt.
Ob der Baubeginn in Puch noch in diesem Jahr stattfinden kann ist ungewiß...
Mitgliederstatistik:
1979 111 Personen
1980 147 Personen
1981 170 Personen
1982 210 Personen
1983 212 Personen
1984 201 Personen
1985 183 Personen
1986 188 Personen
1987 130 Personen
1988 140 Personen
1989 188 Personen
1990 186 Personen
1991 172 Personen
1992 208 Personen
1993 200 Personen
1994 220 Personen
1995 235 Personen
1996 249 Personen
1997 222 Personen
1998 212 Personen
1999 250 Personen
2000 218 Personen
2001 195 Personen
2002 201 Personen
2003 206 Personen
2004 193 Personen
2005 200 Personen
2006 200 Personen
2007 280 Personen
2008 320 Personen
Pfadfinder und Pfadfinderinnen im Land Salzburg
Mitgliederstatistik der Salzburger Pfadfinder und Pfadfinderinnen
1986/1987: 1.661 in 17 Gruppen
1987/1988: 1.539 in 18 Gruppen
1988/1989: 1.472 in 18 Gruppen
1989/1990: 1.525 in 18 Gruppen
1990/1991: 1.525 in 18 Gruppen
1991/1992: 1.480 in 18 Gruppen
1992/1993: 1.503 in 19 Gruppen
1994/1995: 1.683 in 21 Gruppen
1995/1996: 1.644 in 22 Gruppen
1996/1997: 1.976 in 22 Gruppen
1997/1998: 1.773 in 23 Gruppen
1998/1999: 1.891 in 25 Gruppen
1999/2000: 2.141 in 25 Gruppen
2000/2001: 1.584 in 23 Gruppen
2001/2002: 1.486 in 22 Gruppen
2002/2003: 1.412 in 22 Gruppen
2003/2004: 1.606 in 23 Gruppen
2004/2005: 1.607 in 24 Gruppen
2005/2006: 1.572 in 24 Gruppen
2006/2007: 1.589 in 24 Gruppen
Pfadfinder und Pfadfinderinnen in Österreich
Mitgliederstatistik der Österreichischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen